Strategie

 

Ziel

Unser Ziel

Wir wollen den qualitativ hochstehenden Generika-Markt in der Schweiz ausbauen und damit den Sparbeitrag an die Medikamentenkosten erhöhen.

 

Statements

Wir setzen uns ein für:

    • Günstige, wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen für Generika und Biosimilars in der Schweiz.
    • Die Wahlfreiheit bei der medikamentösen Therapie.
    • Eine qualitativ hochstehende und kostengünstige Medikamententherapie für alle Patienten (Keine Zweiklassenmedizin)
    • Die Steigerung des Sparbeitrages an die Medikamentenkosten dank Generika.
    • Politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen die einen Qualitäts-/Leistungs- Preiswettbewerb ermöglichen.

 

Positionen

Intergenerika für differenzierte Preissenkungen

Preiswettbewerb dank Generika: Dank Generika konnten in der Schweiz 2013 eine Milliarde Franken an Gesundheitskosten ohne die geringsten Abstriche an der Behandlungsqualität eingespart werden. Die Generika sind den Originalpräparaten mindestens ebenbürtig und erheblich preisgünstiger. Das heutige Modell garantiert eine zuverlässige und qualitativ hochstehende Versorgung im Interesse des Patienten und seiner Sicherheit. Zudem sorgen die Generika in der Schweiz für einen Kosten dämpfenden Preiswettbewerb. Im Gegensatz zu den Originalpräparaten können sie parallel aus dem Ausland importiert werden.

«Die Offenheit der Bevölkerung gegenüber Generika nimmt zu.

Sie werden heute gleichgesetzt mit gleichwertig und preisgünstig.»

Thomas Binder, Geschäftsführer der Vereinigung Pharmafirmen

 

Für differenzierte Preisstrategie: Die schweizerischen Generika- Produzenten trugen zu den neusten Preissenkungen bei den Medikamenten überdurchschnittlich viel bei. Bei einem Branchenumsatz von jährlich rund 700 Millionen Franken leisteten sie einen Sparbeitrag von 100 Millionen Franken. Dieser wird nach einer differenzierten Preisstrategie umgesetzt: Bei grossvolumigen Substanzen wurde der Preisabstand zu den Originalpräparaten auf den 1. Januar 2012 von 50 auf 60 Prozent erhöht, weil die Generika-Anbieter dort auch günstiger produzieren können. Hingegen fällt der Preisabstand bei kleiner-volumigen Substanzen geringer (20 resp. 10 Prozent) aus, weil sonst viele Produkte nicht mehr kostendeckend angeboten werden könnten.

Liberalisierung des Marktes

Wir befürworten eine weitere Liberalisierung des Wettbewerbs im Generika-Markt. Dazu gehören die Dynamisierung des  differenzierten Selbstbehalts, Preissenkungen über den normalen Wettbewerb, die 3-jährliche Überprüfung von Originalen und die Beibehaltung der Wahlfreiheit von Patienten und Fachpersonen.

Gegen Billigstprinzip

Gegen Abstriche an Sicherheit und Gesundheit für Patienten – Nein zur Einführung des „Billigstprinzips“ bei den Medikamenten.

Durch einen Systemwechsel „Billigstprinzip“ würden die Risiken für Sicherheit und Gesundheit der Patientinnen und Patienten steigen: Häufige Medikamentenwechsel, hohe Verwechslungsgefahr, Umstellungsprobleme. Gemäss einer Ende 2013 durchgeführten repräsentativen Studie schätzt eine Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer die sehr gute Versorgungssituation und Anbieterstruktur und ist nicht bereit, für eine geringfügige Reduktion der Prämie, auf die Auswahl des Medikamentes durch den persönlichen Arzt oder Apotheker zu verzichten.

Eine Einführung des „Billigstprinzips“ für Medikamente im KVG würde vor allem die Generika treffen, d.h. die preisgünstigen Medikamente, bei denen bereits heute Wettbewerb herrscht. Marktmanipulationen würden Tür und Tor geöffnet.

Zwar würden die Medikamentenpreise kurzfristig sinken, doch die Kosten würden aufgrund der zusätzlichen Risiken und der Verdrängung der Generika mittel- bis langfristig wieder steigen. Dadurch würde der Sparbeitrag dank Generika (2013 eine Milliarde Franken) reduziert anstatt ausgebaut.

 

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